|
Gegen die Trainingspartner vom SV Friedrichsthal konnten sich am vergangenen Sonntag die Neunkircher Spieler erneut und mit 12:8 auch recht sicher durchsetzen. Hierbei ging erneut die Auswärtsmannschaft, diesmal Friedrichsthal 0:1, 1:2 und 2:4 in Führung, bevor Neunkirchen-Homburg richtig ins Spiel fand und bis zur Halbzeit erstmals mit 5:4 in Führung ging. Gerade in dieser Anfangsphase agierte man sehr vorsichtig auf beiden Seiten und Neunkirchen tat sich im Angriff gegen die tiefstehende Sonne sehr schwer. Chancen für die Spielgemeinschaft gab es bereits in dieser Phase mehr wie auf Seiten der Friedrichsthaler aber klarste Chancen - selbst ein 5 m Wurf konnten wie in vielen Saisonspielen zuvor erneut nicht genutzt werden, um die Führung deutlich auszubauen. So gelang es Neunkirchen-Homburg erst nach der Halbzeit sich im Angriff zu steigern und die Führung im 3. Viertel durch viele schön herausgespielte Chancen auf 4 Tore Vorsprung heraus zu spielen. Hierbei blieb weiterhin zu kritisieren, dass weitere Groß-Chancen reihenweise ungenutzt blieben. So standen beide Torhüter oft im Mittelpunkt bei der Vereitlung klarer Torchanchen aufgrund von krassen Abwehrfehlern oder Konterangriffen nach vergebenen Chancen auf der jeweiligen Gegenseite. Auch der für den erkrankten Sascha Baumert eingesprungene Ex-Neunkircher OL-Torhüter Uwe Klär machte hierbei eine sehr gute Figur, aber meist lag es am Unvermögen der Spieler die Chancen auszunutzen. Immerhin konnten auf beiden Seite alle 13 Spieler und Spielerinnen hier weitere Erfahrung sammeln. Im letzten Viertel stand dann die Abwehr etwas sicherer und so gelang es Neunkirchen-Homburg trotz weiterem Auslassen von 100%igen Großchancen einen letztlich nicht mehr gefährdenter Sieg zum 12:8 sicher zu stellen. Die Partie verlief zudem insgesamt äußerst fair und freundschaftlich. Die SG Neunkirchen-Homburg freute sich zum Abschluß der Saison, dass man mit 5 Siegen und 5 Niederlagen zum 1. Mal seit Baderöffnung in der Lakai wieder ein ausgelichenes Punkteverhältnis erreichen konnten. Welcher Mittelfeldplatz letztlich herausspringt, hängt noch von den letzten Spielen der Gegner in den kommenden Wochen ab. Dass die Wurfschwäche in der nächsten Saison im Zentrum der Trainingsarbeit stehen muss, zeigt allerdings auch das deutlich negative Torverhältnis. Auch gilt es die Aufbauarbeit mit neuen Nachwuchskräften zu intensivieren. Alle interessierten Nachwuchskräfte aus der Umgebung, auch von Nachbarschwimmvereinen sind herzlich eingeladen mitzumachen. Im Sommer plant die Mannschaft zusätzlich montags abends im Limbacher Springerbecken zu trainieren, um auch hier sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch ein Trainingsspiel während des Neunkircher Triatlons ist geplant Verbandsliga-Südwest-2012 |