Lesen sie die Chronik über die Anfänge des Schwimmveein Nenkirchen 1923 e.V.vom Jahre 1923 bis zum heutigen Tag samt einer Auflistung ihrer Vorsitzenden.

 

Die Anfänge 1923 Gründung des Vereines am 12. Mai im Gasthaus Schloßhof durch 37 Mitglieder, darunter einige Damen. Unter dem Vorsitz von Robert Ruth war Training am Di + Fr von 6 – 8 Uhr im Mehlpfuhl-Freibad, Im August hat der Verein bereits über 100 Mitglieder; Eintritt in den Deutschen Schwimmverband, die DRLG und in den neugegründeten Stadtverband für Leibesübungen

 

Der Verein beteiligt sich in den Folgejahren an allen Bezirks, Gau- und Jugendschwimmfesten und erringt dabei zahlreiche Staffelmeisterschaften. 

1925 Wasserballmeister der C-Klasse in Schiffweiler 

1927 Bezirksjugendtag im Bad Heinitz vor 5 – 6000 Zuschauern unter dem Vorsitz Gustav Dietrichs 

1928 Wasserballmeister der B-Klasse 

1932 Bezirksoffenes Schwimmfest in Heinitz mit Sieg in der Schwellstaffel 100-200-100 m in 7.15 min. 

1945 Zerstörung des Vereinsinventars im März 45 und Verbot des Vereines nach dem Besatzungsstatut 

1951 Wiedergründung des Vereins am 20. Januar 1951 im Gründungslokal unter Dr. Müller 

1952 Neuer Vorsitzender Adolf Ecker veranstaltet erstmals eine Nikolausfeier. Das Sommertraining fand im neuen Kasbruchbad statt, im Winter wurde Gymnastik und Tischtennis betrieben.  

1959 Beginn der seither im zweijährigen Wechsel stattfindenden Schwimmvergleiche mit „De Stormvogel Vlissingen“/NL im Rahmen des Sportaustausches zwischen Vlissingen und Neunkirchen.

 Die 60 er und 70 er Jahre 

1961 Einweihung des Stadtbad Neunkirchens und Anstieg der Mitgliederzahlen. Ausrichtung vieler nationaler und internationaler Veranstaltungen:

60er- Deutschen Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen- Deutschen Jugendmeisterschaften im Kunst- und Synchronschwimmen- Jugendvergleichskampf Schwimmen zwischen Tschechoslowakei und Deutschland 

1971 Länderkampf Holland, Spanien und Deutschland im Synchronschwimmen 1. Landesrekord und Saarlandmeistertitel durch Heinz-Jakob Gräber über 200 Rücken  

1972 5-Länderkampf im Synchronschwimmen Norwegen, Schweiz, Spanien, Österreich, D.

1973 50 Jahrfeier des SV 1923 Neunkirchen; - JUC-Wasserballmeister Saar - 1. Intern. Wasserballturnier mit Jugend-Vereinsteams aus F., B., Lux.., D. 

1974 Deutsche Meisterin Erika Stillemunkes im Kunstschwimmen- 3. Platz Süddeutsche Jugend-C-Meisterschaften Wasserball- Aufstieg der Herren-Wasserballer in die Oberliga Südwest 

1975 Deutsche Juniorenmeisterinnen Erika Stillemunkes und Renate Jeschke im Kunstschwimmen 

1976 Wasserball-Saarlandmeister (Kurt Lücke)- Süddeutsche Jugendwasserballmeisterschaft 4. Platz - 1. Schwimmvergleich mit Mantes la Ville 

1977 Deutsche Jahrgangsmeisterin Schwimmen Claudia Glauber 

1978 55 Jahrfeier und wie in jedem Jahr das SVN Nikolausschwimmer 

1979 Deutscher Mannschaftsmeister Martin Jockers und Claudia Glauber Schwimmen- Deutscher Meister Martin Jockers Schwimmen- Deutsche Synchronmeisterschaften in Neunkirchen- Herren-Wasserball-Saarlandmeister (Kurt Lücke)

Im 21. Jahrhundert angekommen  

2000 Einige der Schwimmer gehen wieder auf Wettkämpfe. Die Wasserballer  <tbd Erfolge> 

2001 Langsam zahlt sich die Arbeit von Manuel Geißner aus und Neunkirchen bekommt insbesondere bei den Mädchen wieder erste Schwimmtalente, wie Florance Pfeffer und Maike Eißfeller, die erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen. Einige Kinder trainieren wieder an der Sportschule und erreichen auf Jahrgangsebene vordere Plätze im Saarland. Die Oberligamannschaft  erringt überraschend den Südwestpokal. <tbd Erfolge> 

2002 Florance Pfeffer Maike Eißfeller dürfen demnächst am neuen 50m Olympiastützpunkt in Saarbrücken trainieren. Die gemischte Jugendmannschaft Wasserball wird 5. Die Oberligamannschaft  erringt sehr überraschend nochmals den Südwestpokal. <tbd Erfolge> 

2003 Der neue Stützpunkt mit Trainer Fischer ist da. Erste saarländische Jahrgangstitel durch Maike und Florance. Im Wasserball  <tbd Erfolge> 

2004 Die Neunkirchen Schwimmerinnen erreichen mehrere Jahrgangsmeisterschaften und Maike Eißfeller wird über 100m und 200 m Rücken zusätzlich 3. in der offenen Wertung der Saarländischen Langbahnmeisterschaften. Das hat es viele Jahre beim SVN im Schwimmen nicht mehr gegeben. Im Wasserball wird die Mannschaft zunehmend älter und die Erfolge in der OL bleiben mehr und mehr aus. Man muss sich nach hinten orientieren. Der nachwuchs zeigt ebenfalls wenig Trainingseifer. Es wird schwieriger Mannschaften zu stellen. Der Abschied aus der OLwird vermieden, eine Jugendmannschaft kann aber nicht mehr gemeldet werden. <tbd Erfolge> 

2005 Ein erneuter 3. Platz von Maike über 100 m Rücken in der offenen Wertung der Saarländischen Langbahnmeisterschaften, Teilnahmen an den Süddeutschen Meisterschaften durch Florance Pfeffer und Maike Eißfeller bilden die schwimmerischen Höhepunkte. Auch im Minimannschaftspokal und bei Staffelwettbewerben ist der SVN wieder bei den Mädchen erfolgreich. Die letzten Stammspieler der 70er Jahre beenden endgültig ihre Wasserballkarriere. Die Waserballer müssen eine Spielgemeinschaftz mit dem SC Homburg gründen, können aber die Oberliga nicht mehr lange zu halten. In diesem Jahr versterben auch zwei langjährige Vorstandsmitglieder. Klaus Scheer sowie der Ehrenvorsitzende Heinz-Wesch. 

2006 Ein einschneidendes Ereignis für den SVN bildet die Schließung des Neunkircher Schwimmbades. Nach 45 Jahren im Bad wird nach dem Schneedachzusammenbruch der Eishalle in Bad-Reichenhall und den anschließenden TÜV-Untersuchungen das Bad im März geschlossen.
Nur durch das große Engagement insbesondere des Vorsitzenden und der freundlichen Unstützung der Nachbarvereine, insbesondere dem SV Friedrichsthal und dem SV 1911 St. Ingbert, die Trainingsbahnen und Stunden abgeben, ist es wesentlich zu verdanken, dass es auch in den nächsten Jahren hoffentlich sportlich weiter geht, bis das neue Bad kommt. Dieses neue Hallen- und Freibad ist für 2009 an der Kirkelerstraße seitens der Stadt avisiert und wird derzeit geplant. Dann wird auch das Kasbruch als Sommerbad wegfallen. Das Training verteilt sich in Zukunft über viele Bäder und Zeiten und auch der Stammtisch im Hallenbad wird ab 2007 ganz entfallen. Viele Kommunikationsmöglichkeiten in und nach dem Training oder den Wettkämpfen fehlen. Um die Kommunikation zu fördern plant der SVN eine eigene Homepage, deren Resultat hier zu sehen ist. Mitgliederschwund ist eine Folge, aber durch viel Engagement kann er in Grenzen gehalten werden und die Mitgliederzahl stabilisiert sich wieder. Sportlich erreichen Florence und Maike im Schwimmen wieder mehrere Jahrgangstitel bei der Saarlandmeisterschaft.
Die Wasserballer spielen derzeit mit wechselnden Teams in der VL. Maike hat aber 2005 an der Sportschule aufgehört. Ob in 2007 noch eine Mannschaft spielen kann ist lange unklar, es wird aber wieder ein Mannschaft gemeldet. 

2007 Inbetriebnahme dieser vereinseigenen Homepage unterwww.schwimmverein-neunkichen.de bzw. www.svn-1923.de Damit ist man im Zeitalter der modernen Kommunikation endgültig beim SVN angekommen. Trotz geschlossenem Hallenbad kann der Verein seinen Sportbetrieb in den Bädern Friedrichsthal und St. Ingbert in der Wintersaison sowie Kasbruch im Sommer aufrechterhalten. Das Anfängerschwimmen und die Wassergymnastik wird in das Lehrschwimmbecken der Realschule Wellesweiler verlegt. Mit knapp 200 Mitgliedern verfolgt man die Entscheidungen der Stadt zum Thema "Neues Bad sehr aufmerksam". Der Jahresabschluß wird wie in jedem Jahr mit der Nikolausfeier beschlossen. Bei den Schwimmer ist Florence Pfeffer bis auf die nationale Ebene erfolgreich. Florence wird Mitglied in der SSG Saar 1. Mannschaft, die auf Bundesliga-Niveau schwimmt und gewinnt den Jahrgangstitel im Mehrkampf .Bei den Wasserballern spielt die Spielgemeinschaft mit Homburg noch immer in der Oberliga Südwest. 

2008  In diesem Jahr soll mit dem Bau des neuen Bades in der Lakeienschäferei begonnen werden.

Die verbliebenen Spitzenschwimmerinnen Florence und Maike erreichen tolle Erfolge. Florence gewinnt den dt. Jahrgangstitel über 5 km. Die Wasserballer werden 2. der Verbandsliga.

 2009  Nach einer schwierigen Zeit  mit weiter anhaltendem Schwund insbesondere bei den jugendlichen Nachwuchsschwimmern gibt es endlich zum Mai einen Neuanfang mit der Eröffnung des neuen Hallenbades Die Lakai. Florence schafft einen Titel bei den Süddt. Jahrgangsmeisterschaften über 400 m Lagen und die Wasserball werden  nur 7. in der Verbandsliga.

Es bildet sich auch wieder eine rege Wassergymnastikgruppe. Die Triathleten und einige ehemaligen Aktiven nutzen ebenso das Schwimmtraining. Der Verein erhält durch das neue Bad und mit einer Werbebroschüre neuen Zulauf.

So wird Maike erstmals für den Verein seit rund 20 Jahren wieder Meisterin bei den offenen Saarlandmeisterschaften über 50m Rücken und Florence gewinnt die 200 m Rücken.

Zum letzten Mal Pfingstzeltlager im Kasbruch – danach wird das Bad renaturiert.

 

2010   Nach Schließung des Kasbruch findet das Pfingstzeltlager wieder in Heinitz statt. Die Wasserballer schaffen einen Neuanfang mit ersten Nachwuchsspielern und trainieren teils weiter zusammen mit Friedrichsthal in beiden Bädern. Sie werden 7. Von Mannschaften in der Verbandsligarunde. Maike hat im Schwimmen aufgehört, sodass nur noch Florence aktiv ist. Ihr gelingen auf den langen und schwierigen Strecken 4 offenen Saarlandmeisterschaften. Langsam finden sich wieder erste Kinder die anfangen die Stilarten zu erlernen.  Erst in diesem Jahr findet auch die Eröffnung des Freibades neben dem Hallenbad statt.

 

 

2011    Im Wasserball bemüht sich die 1. Mannschaft, insbesondere Uwe Schirra im Freibad  in Limbach um weitere Nachwuchsspieler. Es wird ein Platz im Mittelfeld der Verbandliga belegt. Florence hört leider auch auf mit dem aktiven schwimmen. Der Schwimmnachwuchs bereitet sich auf erste Wettkämpfe vor. Mit Herrn Nunberger findet der Verein wieder einen Schwimmtrainer, sodass hier  bald wieder erste Erfolge zu vermelden sein dürften.

2012   Zum 1. Mal findet das Pfingstzeltlager in der Lakai statt . leider ist die Autobahn doch nachts sehr störend.  Im Wasserball wächst die Startgemeinschaft mehr und mehr zu einem Team zusammen und es besteht Hoffnung durch zusätzliche Trainingszeiten am frühen Abend wieder eine Nachwuchsmannshaft aufbauen zu können. Uwe Schirra und Thomas Kirsch kümmern sich um den Aufbau.

Der Schwimmnachwuchs geht wieder zu Wettkämpfen und erzielt mit einem Jahrgangstitel auch wieder erste Erfolge. Mit ausgeglichenem Punktstand in der Verbandsliga und einem 2. Platz bei den Saarlandmeisterschaften setzt sich der Aufwärtstrend der Wasserballer fort.

2013  Die Homepage des Schwimmvereins wird durch Maxim Derjawitch und Stanislav Tartakovsky  zusammen mit Horst Eissfeller auf den neusten technischen Stand gebracht und es werden neue Jugendtore und Bälle besorgt.

2014 geht zum ersten mal wieder eine Wasserball B-JUgendmannschaft an den Start und Hannah Nunberger gewinnt in ihrem Jahrgang den saarländischen Schwimmmehrkampf am Olympiastützpunkt in Saarbrücken.